Alternativen zu Things & Co.
Das Aufgaben- und Zielmanagement auf dem Mac scheint die Domäne von Things, Omnifocus und The Hit List zu sein. Kaum eine andere Anwendung wird im Zusammenhang mit GTD oder Aufgabenlisten in der Berichterstattung erwähnt. Dabei ist die Welt des Mac so bunt, dass es hier auch weitere Lösungen gibt.
LifeShaker
Das Programm LifeShaker nutzt den Ansatz des Perspektivenwechsels, der zugleich inspirierend sein kann. Mit einem Mausklick durchmischen Sie die in der Software angelegten Ziele wie in einem Cocktail-Shaker. Da im zentralen Bereich des Programmfensters immer nur 9 Ziele aufgelistet werden können, rücken damit immer wieder neue Ziele in den Fokus, so dass Sie kontinuierlich daran arbeiten können. Die Ziele werden nach Kategorien organisiert. Diese könnten mit Ihren Lebensrollen korrespondieren. Natürlich steht es Ihnen aber auch frei, eine völlig andere Organisationsform zu finden.
Kategorien bearbeiten Sie, in dem Sie auf dem Schalter «Manage Categories» klicken. Im nachfolgenden Dialog fügen Sie eine neue Kategorien durch einen Klick auf das Pluszeichen hinzu. Dabei legen Sie dann auch gleich eine Farbe fest. Sobald die Kategorien als Rahmen stehen, können Sie Ziele und Wünsche erfassen. Dazu markieren Sie zunächst die Kategorie und klicken anschließend im Bereich Goals auf das Pluszeichen. Damit wird eine neue Zeile angelegt. Tragen Sie in Kurzform das Ziel ein und drücken Sie die Eingabetaste. Schließlich legen Sie die Schritte, die zur Erreichung des Zieles führen sollen, im Abschnitt Steps fest. Markieren Sie das Ziel und klicken Sie auf das Pluszeichen. So verfolgen Sie die notwendigen nächsten Schritte.
Was auf den ersten Blick etwas verspielt wirkt, erweist sich als durchaus taugliche Software für die Verwaltung von Aufgaben und Zielen. Die Lizenz kostet knapp 23 Euro.
Action Gear
Wer diese Anwendung erstmals aufruft, wird zunächst erstaunt das Programmfenster vermissen. Statt eines übersichtlichen Bildschirms ist lediglich ein kleines Zahnrad in der Menüleiste hinzugekommen. Mit einem Klick darauf und dem Kommando «Show Action Gear» rufen Sie sich den Arbeitsbereich der Software auf den Schirm.
Dieser erinnert von der Aufteilung an die Klassiker wie Things und Omnifocus. Sie finden eine Inbox, in der Sie zunächst Elemente sammeln sowie die Organisationsmöglichkeit mittels Ordner (für Projekte) oder Tags (für Kontexte). Etwas versteckt ist die Option, ein Element auch mit einem Fälligkeitsdatum zu versehen. Über das Kontextmenü legen Sie diese mit einem Mausklick auf den aktuellen Tag fest. Wenn Sie ein anderes Datum bevorzugen, müssen Sie sich die Details des Eintrags aufrufen.
Leider ist die Software kaum lokalisiert und so erwartet Action Gear Ihre Angaben im englischen Datumsformat. Eine Besonderheit der Anwendung: Über die Menüleiste fügen Sie ein Bildschirmfoto in die Eingangsbox ein. Sofern Growl installiert ist, besteht außerdem die Option, sich die nächsten Schritte darüber anzeigen zu lassen. Action Gear erledigt seine Aufgabe gut und der Preis von 24 Dollar für eine Lizenz geht in Ordnung.



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