Tolles Dock für Linux: Cairodock mit Mac-Optik
Im zweiten Teil der kleinen Serie über Dock-Anwendungen für andere Betriebssysteme soll es heute um Cairo-Dock für Linux gehen. Das Tool hat es bereits in einige offizielle Paketquellen von Distributionen geschafft und wird in zwei Varianten angeboten: Eine Version nutzt die OpenGL-Schnittstelle. Für die Nutzer mit Hardware, die ohne die Beschleunigung auskommen müssen, wird eine einfachere Variante angeboten.
Installation
Um die aktuelle Version von Cairo-Dock mit dem Software-Center unter Ubuntu installieren zu können, müssen Sie zunächst die Paketquelle hinzufügen. Sie können das Programm anschließend auch von der Konsole installieren. Dazu geben Sie diesen Code ein:
´sudo add-apt-repository ppa:cairo-dock-team/ppa´
´sudo apt-get update´
´sudo apt-get install cairo-dock´
Danach rufen Sie die Software über ihren Eintrag im Startmenü auf.
Rundgang
Ist die OpenGL-Variante aktiviert, kommen Sie in den Genuss einer sehr schönen dreidimensionalen Darstellung. Die Icons sind animiert und bieten Zugriff auf Ihr Lieblingsanwendungen. In Form von Containern greifen Sie auf Ihre Lesezeichen zu oder nutzen ein Applet, mit dem Sie etwa mit wenigen Mausklicks Dateien zum Download durch andere bereitstellen.
Welche Applets Sie einsetzen wollen, legen Sie in den Einstellungen des Docks fest. Hier haben Sie auch die Möglichkeit, sich weitere der Miniprogramme auf den Rechner zu laden.
Optionen und Optik
Sie hätten gern etwas mehr MacOS-Optik? Kein Problem! Klicken Sie an einer beliebigen Stelle mit der rechten Maustaste. Aus dem Kontextmenü Cairo-Dock entscheiden Sie sich für den Eintrag Einstellungen.
Wechsel Sie dort einmal in den Bereich Themen. Klicken Sie dort auf den Eintrag MacOSX. Im Register Verhalten können Sie das Verhalten der Taskleiste ebenfalls auf Mac umstellen. Während unter Erscheinungsbild der Wechsel zwischen 3D und 2D-Darstellung eingeleitet werden kann.
Wenn Sie die Einstellungen mit Anwenden übernehmen, wird die entsprechende Theme-Datei auf Ihren Rechner übertragen. Wenn Sie Cairo-Dock immer beim Systemstart automatisch aufrufen wollen, rufen Sie aus dem Kontextmenü Cairo-Dock den Befehl Cairo-Dock beim Hochfahren starten auf.
Anwendungen im Dock ablegen
Die Organisation der eigenen Arbeit mit den Icons ist intuitiv gelöst. Um eine Anwendung auf dem Dock zu platzieren, haben Sie zwei Möglichkeiten. Legen Sie dazu entweder einen individuellen Starter an. Diesem Befehl finden Sie im Kontextmenü Hinzufügen, sobald Sie auf ein Element zeigen. Ein anderer Weg führt Sie etwa über das Applet Anwendungsmenü. Daraus ziehen Sie bei Bedarf einen Eintrag in das Dock. So stellen Sie sich Schritt für Schritt Ihre Favoriten zusammen.
Fazit
Cairo-Dock ist ein sehr brauchbares Dock für Linux mit einer tollen Optik. Das Angebot an Erweiterungen und zusätzlichen Funktionen ist sehr ansehnlich. Ärgerlich ist allerdings, dass der Wechsel auf ein Theme die individuelle vergebenen Positionen von Einträgen im Dock überrollt.
Titelbild: setcookie / pixelio.de



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