So sehen Sie sich alle Dateien als Vorschau an (Ubuntu)
Die integrierte Vorschau im Finder zählt sicherlich zu den praktischten Funktionen unter Mac OS X. Einfach eine Datei markieren und anschließend wird der Inhalt nach Druck auf die Leertaste in einem Vorschaufenster dargestellt. Diese Funktionalität können Sie mit wenigen Handgriffen auch unter Ubuntu 11.10 nachrüsten. Möglich wird dies durch eine Erweiterung für den Dateimanager Nautilus. Gloobus Preview hat es bisher nicht in die offiziellen Paketquellen geschafft. Sie müssen das Repository manuell einrichten.
Installation von Gloobus Preview
Dies erledigen Sie am einfachsten direkt auf der Konsole. Dazu müssen Sie ein PPA einbinden. Die notwendigen Kommando sind:
sudo add-apt-repository ppa:gloobus-dev/gloobus-preview
sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade
sudo apt-get install gloobus-preview gloobus-sushi
Danach sollte die Vorschau bereits funktionieren. Ist dies nicht der Fall, melden Sie sich einmal an und anschließend wieder an.
Betrachten von Dateien
Sind die Pakete erfolgreich installiert, sollte Sie bereits unmittelbar nach dem Start durch einfachen Druck der Leertaste eine Vorschau auf die ausgewählte Datei erhalten. Sonst starten Sie den Dienst manuell über die Dash durch Eingabe von gloobus.
Wie beim Vorbild auf dem Apple können Sie direkt in der Vorschau zwischen den Dateien navigieren. Mit den Pfeiltasten bewegen Sie sich zwischen den Dateien des gerade ausgewählten Ordners. Ein Klick auf das Symbol mit den Doppelpfeilen schaltet die Vorschau in den Vollbildmodus. So erkennen Sie noch mehr Details der ausgesuchten Datei.
Das funktioniert alles reibungslos mit Bildern, Ordnern und PDF Dateien. Wenn Sie allerdings versuchen, Dateien im LibreOffice-Format zu betrachten, erhalten Sie wahrscheinlich eine Fehlermeldung: Cannot convert to pdf. Die Entwickler haben wohl vergessen, ein Paket als Abhängigkeit zu kennzeichen. Wenn Sie im Paketmanager unoconv installieren, funktioniert die Vorschau auch reibungslos mit Dokumenten aus dem LibreOffice oder OpenOffice.


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